Die Quelle

EIN QUELL
BESONDERER
KRÄFTE

Der Quellort liegt am Tor zur Sächsischen Schweiz und dem Elbsandsteingebirge – oberhalb einer romantischen Kleinstadt. Hier wird im idyllischen Park der Schlossanlage Sonnenstein das Wasser der Sonnenstein® Quelle gefördert.

Das Tiefenquellwasser kommt direkt aus dem kristallinen Grundgebirge der Sächsischen Schweiz am Rande des Osterzgebirges. Geschützt in ca. 80 Metern Tiefe besitzt es keine Verbindungen zur Erdoberfläche und wird auf seinem Weg zur Quelle natürlich mineralisiert.

Sonnenstein® Wasser ist ein sogenanntes juveniles Tiefenquellwasser, welches noch nie mit der Erdoberfläche und deren Wasserzyklus in Kontakt getreten ist. Es ist vollkommen frei von Schadstoffen jeglicher Art und wird mit eigenem Druck und ohne Einfluss von starken elektromagnetischen Feldern – quasi per Hand – abgefüllt.

WAHRHAFT SYMBOLTRÄCHTIG: DER URSPRUNG DES WASSERS

Aus der Sonnenstein® Quelle entspringt ein ganz besonderes, ursprünglich reines Tiefenquellwasser.

Der Sonnenstein und der Brunnen liegen exakt auf einer »Ley-Line« (heilige Linie). Entlang dieser Linie befinden sich außergewöhnliche historische Orte. Zu Ley-Lines existieren viele Theorien.

DIE LOW-PRESSURE ABFÜLLUNG DES SONNENSTEIN® SPRING WATERS

Durch die besonders schonende Förderung und Abfüllung nur mit eigenem Druck bleiben die natürlichen Eigenschaften und die kristalline Struktur des Tiefenquellwassers erhalten. Dies ist möglich aufgrund der behutsamen, mäandrierenden Leitungsführung ohne Knicke und Schraubverbindungen sowie der vollverschweißten Edelstahlleitungen – von der Brunnenstube bis zur Abfülleinrichtung.

Die Manufaktur mit der Abfüllstation befindet sich in nur ca. 40 Metern Entfernung zum Brunnen.

DIE MANUFAKTUR SONNENSTEIN® – ABFÜLLUNG EINER WIEDERENTDECKUNG

Das Sonnenstein® Wasser wurde urkundlich erstmals 1468 erwähnt. Aus dem sogenannten Erlpeterbrunnen floss bestes, der Legende nach besonderes Quellwasser. Über dem Brunnen, der sein Wasser aus einer steinernen Flasche ergoss, stand:

Der Erle Peter bin ich genannt,
Den armen Leuten wohl bekannt
Wer nicht hat Geld in seiner Tasche,
Der trinkt mit mir aus meiner Flasche

Der Name kommt nach Wendler‘s Stadtchronik nach dem Junker Peter, der sich heimlich mit der Tochter eines Ritters vom Sonnenstein bei der Erle am Fuße des Schlossbergs traf. Nach dem Tod des Junkers trauerte sie am Fuße der Erle. Am Jahrestag seines Todes erschien ihr dort sein Geist und entschwebte mit ihr. Die Legende wurde im folgenden Gedicht zusammengefasst:

Sie entschwebten an der Stelle,
die den Tau der Tränen trank
sprang aus Felsen eine Quelle,
herzerfrischend, silberblank
wie ein heil‘ger Wundertäter,
ward sie weit und breit bekannt
und sie wird der Erlenpeter,
auch bis heute noch genannt.

Die Manufaktur, die Quelle – geschützt unter dem Pavillon –
und der Trinkbrunnen im Park der Schlossanlage Sonnenstein
in Pirna, Schlosspark 7

Anno 1549 ist die Erlpeter Quelle – da man angeblich „Geld aus dem Wasser zu lösen angefangen hat“ – vertrocknet und ausgeblieben.

Später wurde sie mit hohem Aufwand wieder erschlossen, jedoch im 30jährigen Krieg wieder zerstört. (Seit etwa 1907 gibt es wieder einen Erlpeterbrunnen unter dem Sonnenstein, der jedoch nicht mehr die ursprüngliche Qualität aufweist.)

Aus dieser ursprünglichen Tradition des Brunnens wird das neu erschlossene Sonnenstein® Wasser aus der Quelle über einen Brunnen auch in Zukunft wieder der bedürftigen Öffentlichkeit zum Eigenverbrauch kostenlos zur Verfügung stehen.

DIE HISTORIE DES SONNENSTEINS

Der Sonnenstein war zunächst eine Festung, erstmals erwähnt um 1100, später aber auch als Schloss des Kurfürsten genutzt. So bürgerte sich sowohl die Bezeichnung Festung als auch Schloss ein. Von den Renaissancebauten blieb kaum etwas erhalten. Der Dreißigjährige Krieg fügte der Festung schwere Schäden zu. Die Schweden eroberten am 23. April 1639 die Stadt Pirna, dieses blieb aber der Festung Sonnenstein erspart. Nach dem Dreißigjährigen Krieg und mit dem nun in Sachsen beginnenden Barockstil erfolgte ab etwa 1670 ein weiterer Ausbau der Festung. Heute zeugen nur noch die mächtigen Mauern der Außenwerke davon. 1810 kommt es zu einer Erweiterung und der Errichtung der Heil- und Pflegeanstalt im Schloss und im weitläufigen Schlossparkgelände.

Der Medizinhistoriker Zeller konstatiert: „… Die Sonne der deutschen Psychiatrie ging … auf dem Sonnenstein in Sachsen auf“.

Die sich malerisch über die Stadt Pirna erhebende Festung Sonnenstein weist eine über tausend Jahre alte Geschichte auf. Der Ort kann auf eine mythologische Vergangenheit zurückblicken, denn schon die Kelten haben diesen heiligen Kraftort für sich genutzt.

Nach Prof. Körner, einem renommierten Psychiater, wurde auf dem Sonnenstein erstmals „die Idee der reinen Heilanstalt“ verwirklicht. Der gute Ruf des Sonnensteins basierte auf einer außenordentlich humanen, liberalen und beschäftigungstherapeutisch orientierten Komplexhandlung. Dank beachtlicher Heilungserfolge errang der Sonnenstein Beachtung und Anerkennung in ganz Deutschland und Europa.

Die Heilanstalt übte einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der deutschen und europäischen Psychiatrie aus, was in den ersten Jahrzehnten der Existenz des Sonnensteins auch zu einem Ausbildungsmonopol für Psychiater in Deutschland führte. Die erfolgreiche Arbeit von Dr. Pienitz wurde in den folgenden Jahrzehnten durch die leitenden Ärzte Dr. Friedrich H. Lessing, Dr. Guido Weber und Dr. Georg Ilberg fortgesetzt.

DER SONNENSTEIN IM WANDEL DER ZEIT

Im 11. Jahrhundert wird auf dem Sonnenstein eine Burg- und Festungsanlage errichtet, die bis ins 16. Jh. militärisch genutzt wird. Im 16. Jh. entstanden auch ein Brunnen und ein Brauhaus.

1811 wird die Heil- und Pflegeanstalt Sonnenstein im Schloss gegründet – der Sonnenstein wird zum Inbegriff der modernen Psychiatrie.

Ende der 1930er Jahre übernehmen die Nationalsozialisten das Gelände. Am 9. Oktober 1939 löste der sächsische Innenminister von Fritzsch mit einem Erlass die zu Kriegsbeginn für Lazarettzwecke bereits teilweise geräumte Heil- und Pflegeanstalt Sonnenstein auf.

Anfang der 1950er Jahre werden die von den Russen gefangen genommenen Ingenieure von den Junkers-Flugzeugwerken und den BMW Motorenwerken auf den Sonnenstein gebracht, um dort die Düsentriebwerkstechnologie für die ostdeutsche Luftfahrt zu entwickeln.

Es entsteht der VEB – Betrieb Strömungsmaschinenbau. Nach der Wende wird die Firma mit dem Gelände privatisiert. Nach Einstellung des Betriebes Ende 1994 wird das Gelände sukzessive renoviert und restauriert.

Etliche Gebäude – so auch das Schloss Sonnenstein werden behördlicher Nutzung zugeführt (Landratsamt). Es entstehen einige Neubauten (Amtsgericht) – weitere Behörden werden angesiedelt (Schulamt, Vermessungsamt) und ein großes Klinikum wird in dem Bereich errichtet, wo die ehemalige Fabrik stand.

Der eigentliche Schlosspark mit angrenzenden Grundstücken ging vor wenigen Jahren in das Eigentum der Sonnenstein GmbH und Co. Naturprodukte KG über, welche die schon vor vielen Jahrhunderten bekannte Heilquelle neu entdeckt und erschlossen hat. Nachdem Probebohrungen und Probeentnahmen ein ausgezeichnetes Wasser mit hervorragenden Laborwerten attestierten, haben weitere Untersuchungen ergeben, dass dieses Wasser eine außergewöhnliche kristalline, hexagonale Struktur aufweist.

Im Jahr 2016/17 wurde ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert im Schlosspark saniert und für die Quellwassermanufaktur in unmittelbare Nähe zur Quelle errichtet.